Advanced Search

Learn About The Holocaust

Special Collections

My Saved Research

Login

Register

Help

Skip to main content

Autobiographische Zeugnisse der Verfolgung : Hommage für Guy Stern / herausgegeben von Konrad Feilchenfeldt und Barbara Mahlmann-Bauer

Publication | Library Call Number: PT3808 .A876 2005
Book cover

"Guy Stern, selbst Exilant und heute einer der weltweit massgeblichen Vertreter der Exilforschung, hat mit seinem Enthusiasmus als Forscher und Lehrer mehrere Schüler-Generationen in Deutschland, England und den USA zu eigenen Untersuchungen der Exilliteratur angeregt. »Der Exilzustand beschreibt sowohl im engeren wie im weiteren Sinne eine, wenn nicht gar die wichtigste existentielle Komponente des zeitgenössischen Menschen«, erklärt Guy Stern. Mit »Exilanten« meint er »Schriftsteller, Künstler, Kulturträger und -multiplikatoren, die aufgrund von Verfolgung, Zensur und Unterdrückung jedweder Art und Veranlassung ihre Heimat verlassen mussten.« Aus psychologischen wie literarischen Gründen waren dabei, so Stern, für Exilschriftsteller in unterschiedlichen historischen Zusammenhängen stets autobiographische Zeugnisse von besonderer Bedeutung. Um Lebens- und Überlebensdokumente der wegen ihrer jüdischen Herkunft aus Nazi-Deutschland und den von Deutschen besetzten Ländern emigrierten Autoren geht es in den Beiträgen dieses Sammelbands. Sie stammen überwiegend von jüngeren Literaturwissenschaftler/inne/n, die sich in ihrer Arbeit den Anregungen Guy Sterns in besonderer Weise verpflichtet wissen. Im Brennpunkt einer ersten Gruppe von Beiträgen stehen Selbstreflexionen über die Exilerfahrung und ihre poetische und künstlerische Manifestation. Weitere Studien sind der ästhetischen Transformation des Leidens und Aufbegehrens in den Nazi-Lagern sowie der Vermittlung traumatischer Erinnerungen im Roman, in der Autobiographie und auf dem Theater gewidmet. Der in diesem Band dokumentierte Übergang von der Exilliteraturforschung zur Analyse der Holocaust-Literatur mit ihren spezifischen Herausforderungen ist kein Paradigmenwechsel. Vielmehr orientiert sich, wie in einem Epilog abschliessend reflektiert wird, eine thematisch erweiterte und verjüngte Exil- und Holocaustliteraturforschung an den jüngsten Berichten der ältesten Überlebenden und ihren Appellen gegen das Vergessen"--(From publisher's web site)

Format
Book
Published
Heidelberg : Synchron, 2005
Includes bibliographical references
Language
German
Expand all
 
Record last modified: 2008-08-14 13:16:00
This page: https://collections.ushmm.org/search/catalog/bib105987