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Ausgeplündert, zurückerstattet und entschädigt. Arisierung und Wiedergutmachung in Mannheim / Christiane Fritsche

Publication | Library Call Number: KK4761 .A97 2014
Book cover

Ab 1933 wurden überall im Deutschen Reich jüdische Betriebe geschlossen oder an "Arier" verkauft, flossen Bargeld, Sparbücher und Aktien in Form der sogenannten "Judenvermögensabgabe" oder der "Reichsfluchtsteuer" in die Kassen des NS-Staates. Auch in Mannheim verloren die einst 6.400 hier lebenden Juden im Dritten Reich fast ihren gesamten Besitz; mehr als 1.600 Betriebe und 1.250 Grundstücke wurden arisiert. Hunderte Mannheimer waren an der Ausplünderung der Juden beteiligt und profitierten von ihr. 80 Jahre nach der Machtergreifung nennt die vorliegende Studie erstmals entscheidende Akteure beim Namen, Verfolgte ebenso wie Täter und Profiteure. Dabei wird deutlich: Arisierung war kein "von oben", von der Reichsregierung, oktroyierter Prozess, sondern wurde vor Ort von Mannheimer Beamten und Kaufleuten, von normalen Bürgern also, getragen und vorangetrieben. Daneben nimmt die Autorin auch die Wiedergutmachung in der Nachkriegszeit in den Blick und beleuchtet sowohl die Rückerstattung von arisiertem Besitz als auch Entschädigungszzahlungen durch die BRD.

Series
Sonderveröffentlichung des Stadtarchivs Mannheim ; Nr. 39
Sonderveröffentlichung des Stadtarchivs Mannheim ; Nr. 39.
Format
Book
Author/Creator
Fritsche, Christiane.
Published
Ubstadt-Weiher : Verlag Regionalkultur ©2013
Includes bibliographical references and index
Language
German
Edition
2. Auflage
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Record last modified: 2018-05-10 16:44:00
This page: https://collections.ushmm.org/search/catalog/bib242788