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Archivarbeit im und für den Nationalsozialismus : die preussischen Staatsarchive vor und nach dem Machtwechsel von 1933 / herausgegeben von Sven Kriese

Publication | Library Call Number: CD1251 .A74 2015
Book cover

Die Jahre zwischen 1929 und 1945 unter den Generaldirektoren Albert Brackmann und Ernst Zipfel veränderten das preussische Archivwesen mit besonderer Dynamik. Neben zum Teil selbst gewählten neuen oder intensivierten Arbeitsschwerpunkten (z.B. 'Ostforschung', Archivpflege, Archivgesetzgebung, Fachausbildung) kamen in den Staatsarchiven deutlich gestiegene Arbeitsbelastungen durch hohe Benutzerzahlen und umfangreiche Archivalienzugänge hinzu, bevor im Krieg neue Prioritäten folgten (v.a. 'Archivschutz', dabei Auslagerung von Archivbeständen, aber auch Erfassung und Verlagerung von Archivalien aus den besetzten Gebieten). In 15 Beiträgen, die auf den Vorträgen einer Tagung im Geheimen Staatsarchiv Preussischer Kulturbesitz vom März 2013 basieren, gehen die Autoren der Frage nach, wie sich die archivische Arbeit in den preussischen Staatsarchiven während der letzten Jahre in der Weimarer Republik und im Nationalsozialismus gestaltete. Beeinflussten Politik und Ideologie die Facharbeit massgeblich? Und welche Konsequenzen folgten daraus für das preussische Archivwesen und sein Zentralarchiv, das Geheime Staatsarchiv in Berlin-Dahlem? Provided by publisher.

Series
Veröffentlichungen aus den Archiven Preussischer Kulturbesitz. Forschungen ; 12
Veröffentlichungen aus den Archiven Preussischer Kulturbesitz. 12.
Format
Book
Published
Berlin : Duncker & Humblot, [2015]
©2015
Includes bibliographical references and indexes
Language
German
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Record last modified: 2017-06-21 17:27:00
This page: https://collections.ushmm.org/search/catalog/bib249613